Geschichte

Erstmals wurde das Gebäude im Jahre 1323 als zweistöckiges Gebäude mit Kreuzgewölbe, in dem die „Gmein der Bürger“ tagte, genannt. In den folgenden Jahrhunderten amtierten Stadtrichter und Rat (Magistrat) im Rathaus, das bis 1850 der gesamten Bürgerschaft der Stadt gehörte. Danach kam es in Privatbesitz. 1851 erfolgte ein Umbau zum zentralstaatlichen Gerichtsgebäude (BG 1850 bis 2002) mit Richterwohnung.

Errichtungsdaten laut Baualterplan BDA: Hauptgebäude 15. Jh., westseitiger Zubau dreistöckig im 18 Jahrhundert, Fassadenerneuerung mit Ausmauerung der Arkadenbögen 2. Hälfte 19. Jhdt., Beschädigung durch die großen Stadtbrände 1612 und 1806.

Einmietung Postamt im Erdgeschoß 1962 bis 2009 und öffentliches Notariat Mag. Kunzfeld im ersten Obergeschoß seit 2004.

Umbau zur Ordination

Ende März 2015 begann der Umbau der ehemaligen Posträumlichkeiten zur Ordination. Ziel war es den historischen Charakter des Gebäudes zu erhalten und dennoch moderne, funktionale aber auch ruhige und harmonische Ordinationsräumlichkeiten zu schaffen. Mit Hilfe der heimischen Handwerksbetriebe und auch mit Unterstützung der Stadtgemeinde ist es gelungen den Plan innerhalb von nur drei Monaten zu verwirklichen und mit 1. Juli 2015 die Ordination zu eröffnen.

Aus architektonischer Sicht wurden den geschwungenen Linien der historischen Bausubstanz, geradlinige und farblich abgehobene Elemente entgegengesetzt um so das Alte bewusst vom Neuen zu trennen und auch die lange Geschichte des Gebäudes zur Geltung zu bringen.

Die Verlegung des Einganges auf die Südseite des Gebäudes erlaubt einen zentralen Zugang zur Ordination.

Heute

Das gesamte Erdgeschoß des Gebäudes (ca 200m²) wird heute von uns als Ordination genutzt. Im 1. Stock befindet sich das Notariat von Mag. Eugen Kunzfeld, desweiteren befindet sich im 2. Obergeschoß eine Wohnung.